Veganer Tempeh-Pfannenriss mit extra Protein
An manchen Samstagen sehne ich mich nach einem Projekt in der Küche – etwas, das den ganzen Nachmittag füllt, die Wohnung mit würzigen Aromen erfüllt und mich einfach nur kochen, schnippeln und schmoren lässt. Dieser vegane Tempeh-Pfannenriss ist genau das: ein gemütliches Comfort-Food-Projekt, das mit seiner knusprigen Kruste und der sämigen Sauce jede Menge extra Protein liefert. Ich nehme dich heute mit an meinen Herd, wo wir gemeinsam die Ruhe des Wochenendes genießen und ein Gericht zaubern, das nach mehr schmeckt.
Rezeptüberblick
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 25 Minuten
- Gesamtzeit: 45 Minuten
- Portionen: 2 großzügige Portionen
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Knackiger Tempeh mit doppelter Portion Protein: Durch eine spezielle Marinade und scharfes Anbraten wird der Tempeh außen goldbraun und innen saftig – plus extra Protein durch eine geheime Zutat in der Sauce.
- Ein Fest für die Sinne: Vom Zischen des Tempehs in der Pfanne bis zum Duft von geröstetem Sesam und frischem Ingwer – hier wird Kochen zum Erlebnis.
- Sättigend und ausgewogen: Vollgepackt mit Ballaststoffen, gesunden Fetten und jeder Menge pflanzlichem Eiweiß, hält dieses Gericht stundenlang satt.
- Perfekt für Meal Prep: Die Aromen ziehen über Nacht noch tiefer ein, sodass der Pfannenriss am nächsten Tag fast noch besser schmeckt.
- Anpassbar und flexibel: Ob mit saisonalem Gemüse, einer extra Prise Chili oder als Bowl mit Reis – du kannst das Rezept ganz nach deinem Geschmack variieren.
Zutaten
- 200 g Tempeh (am Stück)
- 1 EL helle Misopaste (für die Marinade)
- 2 EL Tamari oder Sojasauce (für die Marinade)
- 1 EL Ahornsirup (für die Marinade)
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver (für die Marinade)
- 2 EL neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 1 große Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), fein gerieben
- 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
- 150 g Brokkoliröschen, in kleine Stücke geteilt
- 2 EL Erdnussbutter (cremig, ohne Zuckerzusatz)
- 200 ml Gemüsebrühe (heiß)
- 1 EL Reisessig
- 1 EL Sesamsaat (zum Garnieren)
- 1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten (zum Garnieren)
Tipp: Für noch mehr Protein kannst du einen gehäuften Esslöffel Hanfsamen oder ein wenig Kichererbsenmehl in die Sauce einrühren – das macht sie herrlich sämig und gibt einen zusätzlichen Eiweißkick.
So bereitest du Veganer Tempeh-Pfannenriss mit extra Protein zu
- Tempeh vorbereiten und marinieren: Den Tempeh in etwa 1 cm dicke Würfel schneiden. In einer Schüssel die Misopaste, Tamari, Ahornsirup und das Paprikapulver verrühren. Die Tempehwürfel dazugeben, gut vermengen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Die Marinade sollte dick an den Stücken haften – du riechst schon die süßlich-herbe Note der Miso.
- Erste Röstaromen erzeugen: In einer großen beschichteten Pfanne oder einem Wok bei mittelhoher Hitze 1 EL Öl erhitzen, bis es leicht flimmert. Die marinierten Tempehwürfel aus der Schüssel nehmen (die restliche Marinade aufbewahren!) und in die Pfanne geben. Jedes Stück sollte Platz haben – brate sie 4–5 Minuten, bis die Unterseite tiefbraun und knusprig ist. Du hörst ein gleichmäßiges Brutzeln, und der Duft von geröstetem Tempeh erfüllt die Küche. Dann wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun braten. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Gemüse anschwitzen: Das restliche Öl in die Pfanne geben. Zwiebelstreifen bei mittlerer Hitze glasig dünsten (ca. 2 Minuten). Der Geruch wird süßlich und mild. Knoblauch und Ingwer zugeben und eine weitere Minute mitbraten, bis es intensiv duftet – pass auf, dass der Knoblauch nicht verbrennt.
- Paprika und Brokkoli hinzufügen: Die Paprikastreifen und Brokkoliröschen in die Pfanne geben. Alles unter Rühren 3–4 Minuten braten, bis das Gemüse leicht gebräunt ist, aber noch Biss hat. Der Brokkoli wird leuchtend grün, und die Paprika gibt ein süßliches Aroma ab.
- Die extra Protein-Sauce anrühren: Die aufbewahrte Marinade mit der Erdnussbutter, der heißen Gemüsebrühe und dem Reisessig in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die Erdnussbutter sollte vollständig eingearbeitet sein – die Konsistenz wird sämig und nussig. Gieße die Sauce über das Gemüse in der Pfanne.
- Alles zusammenführen und reduzieren: Die gebratenen Tempehwürfel zurück in die Pfanne geben. Alles gut vermischen und bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt und cremig wird. Du siehst, wie sie an den Tempehstücken und dem Gemüse haftet – ein Zeichen, dass sie fertig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Anrichten und genießen: Den Pfannenriss auf tiefe Teller verteilen. Mit Sesamsaat und Frühlingszwiebelringen bestreuen. Serviere ihn am besten sofort, während er noch heiß ist – die Aromen sind jetzt am intensivsten.
Tipps aus meiner Küche
- Die richtige Pfanne macht den Unterschied: Ich verwende am liebsten einen schweren Wok oder eine gusseiserne Pfanne. Diese speichern die Hitze extrem gut und geben dem Tempeh diese unwiderstehliche Kruste. Eine beschichtete Pfanne funktioniert auch, aber du wirst weniger Bräunung erzielen. Der Grund: Die hohe Temperatur sorgt für die Maillard-Reaktion, die den herzhaften, nussigen Geschmack des Tempehs freisetzt.
- Tempeh nicht überladen: Wenn du die Tempehwürfel in die Pfanne gibst, achte darauf, dass sie nicht zu eng liegen. Bei zu vielen Stücken sinkt die Temperatur in der Pfanne schlagartig, und der Tempeh beginnt zu dünsten, statt zu braten. Die Folge: eine weiche, matschige Textur statt einer knusprigen Kruste. Ich brate immer in zwei Durchgängen, wenn die Pfanne zu voll wird.
- Marinade ist der Schlüssel: Die Kombination aus Miso, Tamari und Ahornsirup klingt vielleicht unscheinbar, aber sie ist das Herzstück dieses Gerichts. Die Miso bringt Umami, die Sojasauce Salz, und der Ahornsirup karamellisiert beim Braten. Ich lasse den Tempeh mindestens 15 Minuten ziehen – manchmal auch über Nacht im Kühlschrank, dann wird das Aroma noch tiefer.
- Säure nicht vergessen: Der Reisessig in der Sauce mag unscheinbar wirken, aber er hellt das gesamte Gericht auf. Ohne die leichte Säure würde die Erdnussbutter-Sauce schwer und eindimensional schmecken. Ein Spritzer Zitronensaft oder Limette kurz vor dem Servieren kann denselben Effekt haben – probier es aus.
- Gemüse nach Saison wählen: Anstatt Paprika und Brokkoli kannst du auch Zucchini, Möhrenstreifen, Pilze oder Pak Choi verwenden. Wichtig ist, dass du das Gemüse nacheinander in die Pfanne gibst – härteres Gemüse wie Möhren zuerst, zarteres wie Pak Choi erst ganz zum Schluss. So bleibt alles perfekt gegart.
- Ruhe bewahren beim Wenden: Der Tempeh klebt anfangs leicht an der Pfanne. Lass ihn in Ruhe braten, bis er sich von selbst löst. Wenn du zu früh anfängst zu rühren, reißt du die Kruste auf. Das hörst du auch – ein gleichmäßiges Brutzeln ist gut, ein klebriges Zischen bedeutet, dass der Tempeh noch nicht bereit ist.
Was passt zu Veganer Tempeh-Pfannenriss mit extra Protein
- Mit gedämpftem Jasminreis oder Basmatireis – der nimmt die sämige Sauce perfekt auf.
- Als Bowl mit Quinoa und etwas Avocado – für eine Extraportion gesunder Fette und mehr Textur.
- Mit eingelegtem Ingwer oder Kimchi an der Seite – die fermentierte Schärfe passt wunderbar zur nussigen Sauce.
- Ein frischer Gurkensalat mit Reisessig und Sesam bringt eine kühle, knackige Note ins Spiel.
- Probiere auch unsere Cremiger Huettenkaese Ranch Dip Mit Gemuese als Vorspeise – der Dip harmoniert überraschend gut mit den asiatischen Aromen.
- Oder serviere den Pfannenriss mit einer Griechischer Joghurt Bark Mit Beeren als leichtem Dessert – der Kontrast zwischen herzhaft und süß rundet das Menü ab.
Häufig gestellte Fragen

Veganer Tempeh-Pfannenriss mit extra Protein
Zutaten
Method
- Tempeh vorbereiten und marinieren: Den Tempeh in etwa 1 cm dicke Würfel schneiden. In einer Schüssel die Misopaste, Tamari, Ahornsirup und das Paprikapulver verrühren. Die Tempehwürfel dazugeben, gut vermengen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Die Marinade sollte dick an den Stücken haften – du riechst schon die süßlich-herbe Note der Miso.
- Erste Röstaromen erzeugen: In einer großen beschichteten Pfanne oder einem Wok bei mittelhoher Hitze 1 EL Öl erhitzen, bis es leicht flimmert. Die marinierten Tempehwürfel aus der Schüssel nehmen (die restliche Marinade aufbewahren!) und in die Pfanne geben. Jedes Stück sollte Platz haben – brate sie 4–5 Minuten, bis die Unterseite tiefbraun und knusprig ist. Du hörst ein gleichmäßiges Brutzeln, und der Duft von geröstetem Tempeh erfüllt die Küche. Dann wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun braten. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Gemüse anschwitzen: Das restliche Öl in die Pfanne geben. Zwiebelstreifen bei mittlerer Hitze glasig dünsten (ca. 2 Minuten). Der Geruch wird süßlich und mild. Knoblauch und Ingwer zugeben und eine weitere Minute mitbraten, bis es intensiv duftet – pass auf, dass der Knoblauch nicht verbrennt.
- Paprika und Brokkoli hinzufügen: Die Paprikastreifen und Brokkoliröschen in die Pfanne geben. Alles unter Rühren 3–4 Minuten braten, bis das Gemüse leicht gebräunt ist, aber noch Biss hat. Der Brokkoli wird leuchtend grün, und die Paprika gibt ein süßliches Aroma ab.
- Die extra Protein-Sauce anrühren: Die aufbewahrte Marinade mit der Erdnussbutter, der heißen Gemüsebrühe und dem Reisessig in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die Erdnussbutter sollte vollständig eingearbeitet sein – die Konsistenz wird sämig und nussig. Gieße die Sauce über das Gemüse in der Pfanne.
- Alles zusammenführen und reduzieren: Die gebratenen Tempehwürfel zurück in die Pfanne geben. Alles gut vermischen und bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt und cremig wird. Du siehst, wie sie an den Tempehstücken und dem Gemüse haftet – ein Zeichen, dass sie fertig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Anrichten und genießen: Den Pfannenriss auf tiefe Teller verteilen. Mit Sesamsaat und Frühlingszwiebelringen bestreuen. Serviere ihn am besten sofort, während er noch heiß ist – die Aromen sind jetzt am intensivsten.
Notizen
Ich hoffe, du nimmst dir an diesem Wochenende die Zeit, diesen veganen Tempeh-Pfannenriss mit extra Protein in aller Ruhe zu kochen. Lass dich von den Düften, den Farben und dem Gefühl, etwas Eigenes zu schaffen, tragen – genau das macht gutes Comfort Food für mich aus. Wenn du das Rezept ausprobiert hast, freue ich mich riesig über deine Erfahrungen in den Kommentaren. Was war dein Moment beim Kochen, der dich zum Lächeln gebracht hat? Ich bin gespannt!
