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Hochprotein-Schmorrippchen vom Rind

Hochprotein-Schmorrippchen vom Rind

Saftige Rinderrippchen werden langsam geschmort, bis sie zart vom Knochen fallen. Die reichhaltige Soße entsteht durch karamellisiertes Gemüse, Tomatenmark und würzige Kräuter. Ein proteinreiches Hauptgericht mit intensivem Fleischgeschmack.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 20 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch
Kalorien: 520

Zutaten
  

  • 1,2 kg Rinderrippchen am Stück oder getrennt, mit Knochen
  • 2 EL neutrales Öl z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 2 große Zwiebeln in grobe Würfel geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 2 Karotten geschält und in grobe Stücke geschnitten
  • 2 Stangen Staudensellerie in grobe Stücke geschnitten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rinderbrühe heiß
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige frischer Rosmarin
  • 2 Zweige frischer Thymian oder 1 TL getrocknet
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 2 TL Salz

Method
 

  1. Vorbereitung: Tupfe die Rinderrippchen mit Küchenpapier trocken. Das ist wichtig, denn Feuchtigkeit verhindert eine gute Bräunung. Reibe sie dann rundherum mit Salz und Pfeffer ein. Ich mache das immer mit den Händen, damit die Gewürze richtig einziehen. Höre auf das leise Knistern des Papiers – das ist der erste Hinweis auf den Start deines Projekts.
  2. Anbraten: Erhitze das Öl in einem großen Schmortopf oder Bräter bei hoher Hitze. Lege die Rippchen vorsichtig hinein – sie sollten zischen, sobald sie die Pfanne berühren. Brate sie rundherum 4–5 Minuten an, bis sie eine tiefbraune, fast schwarze Kruste haben. Der Geruch von karamellisiertem Fleisch ist unwiderstehlich. Nimm das Fleisch heraus und stelle es beiseite.
  3. Gemüsebasis: Gib die Zwiebeln, Karotten und den Sellerie in den Topf. Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Brate das Gemüse 6–8 Minuten unter gelegentlichem Rühren an, bis es weich ist und anfängt, goldbraun zu werden. Du wirst sehen, wie es an den Pfannenboden klebt – das ist der Geschmack der nächsten Stufe. Der Duft wird süßlicher und erdiger.
  4. Tomatenmark rösten: Füge das Tomatenmark hinzu und rühre es gut unter das Gemüse. Lass es 2 Minuten mitbraten, bis es dunkler wird und eine fast nussige Note annimmt. Rühre ständig, damit es nicht anbrennt. Die Farbe wechselt von leuchtend rot zu einem matten, tiefen Rotbraun.
  5. Ablöschen und Würzen: Gieße die heiße Rinderbrühe und den Apfelessig in den Topf. Kratze mit einem Holzlöffel den braunen Satz vom Boden – das ist das Herzstück deiner Soße. Füge die Lorbeerblätter, Rosmarin, Thymian und Paprikapulver hinzu. Rühre einmal kräftig um. Die Flüssigkeit sollte jetzt leicht köcheln.
  6. Schmoren: Lege die Rippchen zurück in den Topf. Sie sollten etwa zur Hälfte mit Flüssigkeit bedeckt sein. Decke den Topf mit einem Deckel ab und stelle ihn in den auf 160 °C vorgeheizten Ofen. Lass die Rippchen 2,5 bis 3 Stunden schmoren. Kontrolliere nach 1,5 Stunden: Die Soße sollte sanft blubbern, nicht wild kochen. Wenn du den Deckel anhebst, strömt dir ein warmer, herzhafter Dampf entgegen – das ist das Zeichen, dass alles gut läuft.
  7. Garprobe und Finale: Nach 2,5 Stunden nimm eine Gabel und stich in das Fleisch. Es sollte sich mühelos vom Knochen lösen und die Faserstruktur sollte weich und saftig aussehen. Wenn nicht, lass es noch 30 Minuten länger schmoren. Nimm die Rippchen vorsichtig aus dem Topf und püriere die Soße mit einem Stabmixer oder passiere sie durch ein Sieb. Schmecke die Soße mit Salz und Pfeffer ab. Die Farbe sollte satt braun und die Konsistenz samtig sein.

Notizen

Das Fleisch sollte vor dem Anbraten gut trocken getupft werden, um eine schöne Kruste zu erhalten. Die Schmorzeit kann je nach Fleischdicke variieren – das Fleisch ist fertig, wenn es sich leicht vom Knochen löst. Die Soße kann nach Belieben mit etwas Stärke angedickt werden.